Hochzeitsshooting

An diesem langen Wochenende haben gute Freunde von uns geheiratet und als Geschenk gab es von Peter und mir ein Hochzeitsshooting sowie die fotografische Begleitung der Trauung und der anschließenden Feier.
Als Fotografen hat uns das Shooting selbst am meisten Spaß gemacht, denn es ist natürlich immer etwas besonderes solche Fotos mit guten Freunden aufzunehmen. Wir hatten eine tolle Location und haben viele Ideen ausprobieren und umsetzen können. Es sind sehr viele schöne und auch lustige Bilder dabei enstanden.
Neben den Bildern, die Peter während der Veranstaltungen aufnahm, hatten wir zusätzlich meine Bridgekamera auf einem Stativ in einer Ecke aufgestellt, zusammen mit einigen Utensilien wie lustigen Mützen, Brillen und so weiter, die diesmal noch ein anderer Freund mitgebracht hatte. Bei kommenden Veranstaltungen wollen wir aber selbst auch etwas mitbringen. Dort konnten die Besucher von sich Bilder aufnehmen, die wir später ausgedruckt haben und sich jeder sein Bild gleich mitnehmen konnte. Wir haben das auch für uns genutzt, um etwas Werbung machen zu können und auf unseren Onlineshop hinzuweisen.
Allerdings hatten wir auch mit so einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein Problem vor allem für Peter war natürlich, dass wir gleichzeitig Gäste und die Fotografen waren. Da ist es schwierig, die richtige Balance zu finden. Einerseits möchte man viele schöne Bilder aufnehmen und besondere Momente festhalten, andererseits will man ja genau diese Momente miterleben als Freund. Gerade während der Trauung in der Kirche war das eine Herausforderung.
Ein zweites großes Problem war für uns, dass wir diesmal ohne Blitz arbeiten mussten. Unser alter Blitz hatte erst den Geist aufgegeben und wir hatten kurzfristig per Overnight Express einen neuen bestellt, der bis 12 Uhr geliefert werden sollte. Bis fast 20 Uhr haben wir gewartet und der Blitz war immer noch nicht da – und am Freitag, wo die Hochzeit stattfinden sollte, war ja Feiertag und somit konnten wir uns auch keinen schnell noch neu kaufen. Und gerade in der Kirche waren die Lichtverhältnisse sehr schwierig, sodass die Helligkeit nur in der Nachbearbeitung verbessert werden kann.
Auch beim Shooting wurde es kompliziert ohne Blitz. Peter hatte noch am Vormittag mögliche Locations ausgesucht und genau besichtigt. Wichtig ist dabei immer, den Wetterbericht im Auge zu behalten und sich eventuell auch Alternativen für Regenwetter zu überlegen. Auch den Sonnenstand sollte man beachten, denn am Nachmittag kann eine Location ganz anders aussehen und eine ganz andere Atmosphäre ausstrahlen, wenn das Licht plötzlich aus einer anderen Richtung fällt. Peter nutzt dafür die Sun Surveyor App, damit kann man die genaue Sonnenstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt vorher ermitteln.
Wir hatten Glück, dass es relativ sonnig und hell war. Allerdings war es auch teilweise bewölkt und ziemlich windig. Es zeigte sich also immer mal abwechselnd die Sonne und dann schoben sich wieder die Wolken davor. Darauf muss man natürlich reagieren und entsprechend immer wieder die Einstellungen ändern. Auch hier war die Schwierigkeit, ohne Blitz und Diffuser arbeiten zu müssen. Durch den Wind war es außerdem schwierig, das Brautkleid wie gewünscht zu drapieren, ohne dass es gleich wieder zur Seite geweht wird und wir mussten beide so zu positionieren, dass es nicht so auffällt.
Auf Wunsch der Braut hatten wir noch als zusätzliche Location ein Rapsfeld ausgesucht, das gleich in der Nähe war. Hier war auch wieder das Brautkleid eine Schwierigkeit, das nicht in den Dreck oder an die Rapsblüten kommen sollte. Wir stellten beide so hin, dass sie ganz am Rande des Feldes standen, es aber den Eindruck erweckt, dass sie mitten im Feld stehen. Dafür musste Peter als Fotograf genau die richtige Position und den richtigen Blickwinkel finden.
Einen anderen Faktor, den wir gar nicht so im Blick hatten, war die Zeit. Für das Shooting war ein Zeitfenster von ca. einer Stunde vorgesehen, in der die anderen Gäste von der Kirche zur Gaststätte fahren konnten. Gerade wenn man verschiedene Posen ausprobiert und noch eine zweite Location hat, vergeht so eine Stunde wie im Flug und wir bekamen schon Nachrichten mit Nachfragen, da die anderen Gäste schon am Kaffeetisch saßen und darauf warteten, dass die Torte angeschnitten wird. Trotzdem haben wir es doch ganz gut innerhalb der Zeit geschafft und kamen nur mit leichter Verspätung an. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Nicki und Chrissi, die das Auto das Brautpaars fuhren und uns beim Shooting unterstützt haben.
Insgesamt war es für uns natürlich nicht nur ein schönes Shooting, sondern auch ein ganz besonders schöner Tag und wir wünschen Steffi und Benni alles Gute und viele glückliche Ehejahre! Danke für die Einladung und das Vetrauen in uns, es hat uns sehr viel Freude gemacht.

Zuletzt noch ein kleiner Eindruck von unseren Fotos. Falls euch unsere Bilder gefallen und bei euch auch eine Hochzeit oder Familienfeier ansteht und ihr noch einen Fotografen sucht, gebt uns doch bescheid: Schreibt uns eine Nachricht oder über unser Kontaktformular auf http://www.made-by-peta.de

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