Treffen mit dem Fotoclub Stendal

Hallo Fans und Freunde, in letzter Zeit war es etwas ruhig um uns, denn wir hatten viel zu tun, wir sind umgezogen und zwischendurch waren wir noch bei der Hochzeit eines Freundes. Peter und ich wohnen nun in Leipzig und werden sicher in nächster Zeit viele neue Leipzig-Bilder aufnehmen, also seid gespannt was dieses Jahr noch kommt! Denn hier gibt es natürlich noch mehr interessante Locations zu entdecken. Daneben gibt es natürlich auch weiter interessante Projekte und DIY-Tipps von Guido.

Heute gibt es von uns noch einen Rückblick auf unser Treffen mit dem Fotocloub von Peters Heimatstadt Stendal, das Anfang März stattfand. Dieses war schon länger geplant, denn Peter war schon letztes Jahr einmal beim Fotoclub Stendal zu Gast und hat dort unsere Light Art vorgestellt. Für alle Interessierten sollte dann auch ein Workshop zur Light Art stattfinden, wo sich diese etwas ausprobieren konnten. Im März war es dann soweit.

Es war etwas schwierig, einen geeigneten Ort dafür zu finden, denn wie in jeder Stadt ist es auch in Stendal in der Innenstadt und um ihre Wahrzeichen herum ziemlich hell durch die Straßenbeleuchtung. Peter wollte aber eben gerne Bilder mit einem Bezug zu Stendal aufnehmen. Denn ab Mai wird es in Tangermünde eine Ausstellung des Fotoclubs geben zum Thema „Bilder der Altmark“, wo die Mitglieder ihre schönsten Fotos präsentieren können – und für uns wäre es natürlich toll, wenn dort auch einige Bilder dabei sind, die bei unserem Workshop entstanden sind.

Wir trafen uns also mit den Mitgliedern des Fotoclubs vor der Marienkirche am Winckelmann-Platz, wo wir schon einmal ein schönes Bild der Kirche aufgenommen hatten. Diesmal sollte die Kirche aber „nur“ als Hintergrund dienen für die Light Art. Alle hatten auch ihre Stative und passendes Equipment dabei, einer hatte sich schon etwas mehr mit Light Art beschäftigt und vorher schon selbst etwas herumprobiert und hatte auch allerlei Lämpchen, LEDs und anderes dabei. Peter erklärte einige Grundlagen und führte einige Beispiele vor, ich nahm zusammen mit den anderen Teilnehmern einige Bilder auf und machte nebenbei einige Fotos, wie das ganze hinter den Kulissen aussieht und die Bilder entstehen.

Für den Beginn ist es immer schön, die Teilnehmer selbst vor die Kamera zu holen und selbst etwas machen zu lassen, wie etwas mit einer Taschenlampe zu malen oder ein Wort zu schreiben. Auch wenn wir jemandem mehrere zusätzliche Arme „zaubern“ kommt das gut an und das war auch diesmal so. Danach probierten wir einige Langzeitbelichtungen, bei denen wir die Bäume beleuchteten und Peter einen Orb malte.

Nach einigen Aufnahmen vor der Kirche gingen wir weiter, an der Kirche vorbei zum Stendaler Roland. Alle verteilten sich wieder etwas, damit jeder auch eine etwas andere Perspektive einnimmt zum Fotografieren, was das Ganze etwas interessanter macht. Verschiedene Ideen wurden ausprobiert und Fotos davon aufgenommen. Gerade hier kamen häufiger Leute vorbei, die auch einmal zuschauten oder nachfragten, was wir da tun.

Zuletzt gingen wir zum Victoriabad, das vom Licht her auch eine etwas schwierige, nichtsdestotrotz eine schöne Location ist. Dort sind dann auch noch einmal viele Bilder entstanden und viele Ideen ausprobiert wurden. Interessant war vor allem eine kleine Figur, die eine Schale hält und der wir mit Licht Wasser malen wollten, das aus der Schale wie in einem Springbrunnen nach unten fließt. Auf den Making-of-Bildern kann man ganz gut erkennen, wie unsere Fotos entstanden sind.

Es war ein sehr schöner und spannender Abend mit netten Leuten, der uns viel Spaß gemacht hat und wir möchten uns hiermit auch noch einmal bei allen bedanken, die mitgemacht haben.

Den Fotoclub Stendal findet ihr im Internet unter http://fotoclubstendal.de.to/

Die Ausstellung „Bilder der Altmark“ ist vom 17.05. bis 12.07.2015 in der Salzkirche Tangermünde zu sehen.

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2 Kommentare

  1. […] In unseren Workshops gibt es erst einen theoretischen Teil, in dem wir erst einmal einiges zu den Grundlagen der Langzeitbelichtung und zu den Voraussetzungen, die deine Kamera erfüllen sollte, um Light Art-Fotos erstellen zu können, erklären. Wir stellen verschiedene Light Art-Werkzeuge und deren Effekte anhand von Beispielbildern vor und erklären, wie diese entstanden sind. Beim Theorieteil wird außerdem gemeinsam mit den Teilnehmern ein Ort für unseren Praxisteil bestimmt. Oft kennt jemand einen schönen, geeigneten Ort um dort Fotos aufzunehmen. Ansonsten einigen sich alle zusammen auf eine Location. Im zweiten Teil geht es dann zur Praxis und wir ziehen mit den Teilnehmern zusammen los, um Light Art-Fotos aufzunehmen. Am besten ist es, wenn jeder seine Kamera und ein Stativ dabei hat, ansonsten kann man nur bei uns oder den anderen Teilnehmern mit aufs Display schauen. Wir führen bestimmte Effekte erst einmal vor, uns ist es aber immer wichtig, dass jeder der Teilnehmer sich auch einmal selbst ausprobiert. Sehr beliebt ist zum Beispiel, mit einer Taschenlampe den eigenen Namen zu schreiben. Man kann aber auch einmal zum Model werden und ein Foto erstellen, bei dem man sechs Arme hat und ähliches… Oft entstehen in der Gruppe auch spontan neue Ideen. Das ist auch immer das schöne an Workshops, wenn neue Leute dabei sind und man gemeinsam kreativ werden kann. Falls du dir noch nicht sicher bist, ob du an einem unserer Workshops teilnehmen willst, kannst du gerne einmal in unsere Berichte über frühere Workshops reinlesen und dir einen Eindruck verschaffen: Alumni-Treffen der HS Merseburg Fotoclub Merseburg Fotoclub Stendal […]

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