Light Art Ideenfindung

Heute geben wir euch einmal einen Einblick in unsere Arbeit am HoMe-Kalender und den Prozess unserer Ideenfindung.
Wir hatten bereits einige Fotos an der Hochschule gemacht, die auch als Langzeitbelichtung allein so bleiben konnten und wo sich das Spannende aus der ungewöhnlichen Perspektive oder z.B. durch die Nutzung des Fish Eye-Objektivs ergab.

Mit dem Auftrag für einen Kalender der Hochschule nahmen wir uns nun vor, nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch alle anderen wichtigen Einrichtungen zu fotografieren. Dazu zählen das Rechenzentrum, das Gartenhaus (wo sich der StuRa und der Karriereservice befinden) und auch das Seminargebäude, denn dort befindet sich nicht nur das beliebte, von Studenten betreute Café 144, sondern auch der Hochschulkindergarten CampusKids, der den Studenten mit Kindern eine große Hilfe ist bei Vereinbarung von Studium und Familie.

Leider sind nicht alle Gebäude, die für uns und die Hochschule wichtig sind, auch gleichzeitig architektonisch ansprechend. Wir standen also vor der Herausforderung, die bekannten barackenartigen DDR-Flachbauten in unseren Bildern spannend darzustellen.

Wir machten mehrere Fotos an verschiedenen Tagen und von verschiedenen Seiten und Blickwinkeln und haben letztendlich doch unser Bild gefunden, bei dem sogar beide Institutionen (das Café und der Kindergarten) auf einem Foto zu finden sind. Leider war auch dieses Foto noch etwas langweilig und uns fehlte ein „Wow“-Effekt, etwas das das Foto zu etwas besonderem macht. Also beschlossen wir, das Bild noch mit Light Art etwas aufzupeppen.

Zunächst mussten wir die richtigen Einstellungen finden und Blende, ISO-Wert und die passende Belichtungszeit einstellen. Danach konnten wir beginnen und stellten zuerst die sogenannten „Domes“ auf der Terrasse rechts im Bild auf. Oft werden wir gefragt, wie wir das machen und es ist wie immer einfacher als man glaubt.

Für die Domes benutzen wir einfach eine alte Fahrradfelge, welche mit LEDs gesäumt ist. In der Mitte dieser Felge ist noch eine Achse angeschweißt. Nun braucht man diese Felge nur noch vorsichtig um ihre eigene Achse drehen und fertig ist der Dome. Diese Domes lassen sich natürlich mehrfach ins Bild einbauen, so oft man möchte. Ein toller Effekt, der für uns aber immer noch nicht ausreichte. Also fügten wir zusätzlich noch auf der linken Seite einen sogenannten „Orb“ ein, der auf einer Feuerwolke sitzt. Welches Geheimnis dahinter steckt, erklären wir euch ein anderes Mal.

Das Gebäude beleuchteten wir zusätzlich noch mit LED-Scheinwerfern, auf denen wir farbige Folie aufgebracht hatten, um so die Wände in ein bläuliches Licht zu tauchen. Durch die Spiegelung dieser Lichter in den Fenstern und in Kombination mit den anderen Effekten entstand eine beeindruckende Szenerie, die aus der langweiligen Baracke ein ganz besonderes Bild macht.

Und hier nochmal das beeindruckende Ergebnis, das so auch in den Kalender aufgenommen wird:

IMG_8502

Falls ihr wissen wollt, mit welcher Foto-Technik wir unsere Bilder erstellen und was dafür benötigt wird, dann schaut doch öfter mal hier rein oder auf die Equipment-Seite unseres Onlineshops auf http://www.made-by-peta.de

Wenn ihr euch selbst ausprobieren möchtet, reicht es schon, wenn ihr eine Kamera habt, die eine Belichtungszeit von 30 Sekunden erlaubt und ihr ein paar Taschenlampen oder etwas ähnliches, leuchtendes zur Hand habt. Dann könnt ihr mit Licht Dinge ins Bild malen oder schreiben. Ihr könnt eure Bilder gerne mit uns teilen und uns nach Tipps fragen. Oder wenn ihr in Merseburg seid, kommt doch einfach mal mit wenn wir wieder Light Art-Bilder machen.

Also kommt gut durch die Nacht!

made by peta

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2 Kommentare

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